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AUREUM 1865 Single Malt Whisky Grave Digger Edition AUREUM 1865 IRONFINGER

WIE KOMMT DIE GITARRE INS WHISKYFASS ... UND VOR ALLEM WARUM?

Jeder, der es in seinem Leben mit Kreativität zu tun hat, wird diesen Moment kennen. Ohne hier einen speziellen Auslöser nennen zu können, schießt einem eine Idee durch den Kopf, die auf den ersten Blick aberwitzig, auf den zweiten hingegen durchaus spannend erscheint.

In meinem Fall ereilte mich selbiger Geistesblitz an einem Samstagabend, während ich bei einem Glas Aureum Grave Digger Whisky über die Klangeigenschaften der Hölzer sinnierte, welche im Gitarrenbau allgemein hin verwendet werden. Die Kombination des Whiskyglases in meiner Hand mit den Resonanzeigenschaften der Hölzer in meinem Kopf ließ mich zu der Frage gelangen, ob sich das Klangverhalten eines Holzes verändern würde, wenn man es in Whisky einlegt. Zwar wurden in der Vergangenheit schon einige physikalische Holzexperimente wie das Einschwingen mittels Lautsprechern oder das Tiefkühlen der Hölzer unternommen, inwieweit sich aber ein ausgiebiges Whiskybad auf den Sound eines Instrumentes auswirkt, wurde noch nie untersucht. Die Herausforderung war geboren.

Nun galt es zunächst, die geeigneten Partner für die Aktion zu finden. Mit der Brennerei Ziegler war der flüssige Teil des Experiments sehr schnell gefunden, konnte ich doch bereits auf eine sehr erfolgreiche Kooperation durch die beiden Aureum Whiskys „Grave Digger Edition“ und „The Bruce“ zurückblicken. Für den Bereich der Holzauswahl gelang es mir, Europas größten Hersteller in Sachen Bass und Gitarre, seines Zeichens die Firma Framus/Warwick, zu gewinnen, welche eine reichhaltige Auswahl an Hölzern wie Mahagoni, Olive, Sumpfesche oder auch Ebenholz zur Verfügung stellte. Durch kleine Proben, die bereits in Whisky eingelegt waren, wurde eine Vorauswahl getroffen, welche Hölzer am erfolgversprechendsten erschienen, um dann in der finalen Ausführung je einen noch unbehandelten Gitarrenhals und einen Gitarrenkorpus in insgesamt drei verschiedenen Fässern zu versenken, welche eigens dafür mit Edelstahlhalterungen für die Hölzer und Plexiglasdeckeln zur optischen Kontrolle versehen wurden. Dass fast schon als „Nebenprodukt“ des Unterfangens drei einzigartige Whiskys ihren Weg in die Flasche finden sollten, hatte ich zunächst überhaupt nicht auf dem Schirm, ja, bis die ersten Proben aus dem Fass entnommen wurden. Die ersten Eindrücke waren bereits atemberaubend. Völlig neue, bis dato unbekannte Geschmacksblüten durchdrangen Hals, Nase und Rachen und begeisterten vom Fleck weg alle Anwesenden.

Das herausragende Ergebnis spiegelt sich nun in den drei Kreationen „The Guitarist“, „The Bassplayer“ und meiner persönlichen „Ironfinger“ Edition wieder, wobei Letztere auch noch in Fassstärke unter „Ironfinger Cask Strength“ erhältlich ist. Das Wissen um das herausragende Handwerk aller involvierten Betriebe und die einzigartige Geschichte um die Entstehung des Whiskys macht mich in der Tat sehr stolz. Wer darf schon einen personalisierten Whisky von dieser Qualität sein Eigen nennen :-)

Wohl bekomm’s!
Axel „Ironfinger“ Ritt

Grundstoff: Gerstenmalz
Alkoholvolumen: 47 % vol
Serviertemperatur: 16° - 18° C